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Vincenzo – Südkoreaner in der Italo-Mafia

In «Vincenzo» will der Consigliere einer Mafia-Familie absahnen.

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Serie «Vincenzo»: Vincenzo (Song Joong-ki) und Hong Cha-young (Jeon Yeo-been).

Adrette Anwälte: Vincenzo (Song Joong-ki) und Hong Cha-young (Jeon Yeo-been).
 

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Das ist mal eine überraschende und vielversprechende Kombination: Hipper südkoreanischer Inszenierungsstil trifft auf melodramatische Mafia-Elemente. Mittendrin präsentiert sich Vincenzo Cassano (Song Joong-ki), der als südkoreanischer Bub von italienischen Eltern adoptiert wurde. Er steigt zum Anwalt der Mafia-Familie auf. Doch nach einem Krieg zwischen zwei Clans geht er zurück nach Südkorea.

Vincenzo hat einen Gebäudekomplex im Visier, wo die Mafia einst im Untergrund Gold versteckt hat. Dabei muss er einige Hindernisse überwinden, um an den Schatz zu kommen. Eine Hilfe ist ihm die Anwältin Hong Cha-young (Jeon Yeo-been).

Nach dem furiosen Start mit einer beeindruckenden Vergeltungsaktion bei einem Gut in Italien wechselt die Tonalität der Serie: Kaum ist Vincenzo in seinem Heimatland angekommen, nimmt slapstickartiger Humor überhand, was bisweilen irritiert.

Doch im Verlauf der Geschichte ändert sich dies, und «Vincenzo» findet einigermassen die Balance. Freilich bleibt die Italianità mit der Zeit auf der Strecke.

Vincenzo ★★★☆☆

Netflix | Thrillerserie | 1. Staffel

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Von Balz Caviezel am 6. Januar 2022 - 21:01 Uhr
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