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Prime Video

Kevin Can F**k Himself – Raus aus dem Käfig

Spannendes Genre-Experiment: «Kevin Can F**k Himself ».

«Kevin Can F**k Himself»: Allison (Annie Murphy)

Fertig lustig: Allison (Annie Murphy) hat die Faxen dicke und sprengt das Sitcom-Korsett.

Amazon Studios

Sie ist schön, gewitzt, fleissig und verträgt auch mal einen Witz auf ihre Kosten. Allison (Annie Murphy) ist fürwahr eine Vorzeige-Sitcom-Ehefrau. Einen typischen Vertreter aus dem Genre bildet auch ihr Gatte: Kevin (Eric Petersen) ist dümmlich, faul, etwas korpulent und macht sich über alle und alles lustig. Die Flachwitze, begleitet von Lachkonserven, fallen im Sekundentakt.

Jetzt bloss nicht weiterscrollen, ihr Sitcom-Skeptiker da draussen. Denn alles ändert sich, als Allison einen Geistesblitz hat und sich gegen die Ungerechtigkeiten in ihrem Leben aufzulehnen beginnt.

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Sie will sich nicht mehr mit der Rolle der heiteren, unterwürfigen Ehefrau begnügen, die ihrem phlegmatischen Mann hinterherräumen muss. Spätestens jetzt implodiert das Genre der Multi-Kamera-Comedy, wird düster und wirft die Frage auf, worüber wir all die Jahrzehnte eigentlich gelacht haben.

«Kevin Can F**k Himself» klingt wie ein Spin-off von «Kevin Can Wait». Ist es nicht. Vielmehr versteht sich die Dark-Comedy-Serie mit ihrem vulgären, ähnlich lautenden Serientitel als Seitenhieb auf die Retorten-Sitcom mit Kevin James, die nach zwei Staffeln gnadenlos abgesägt wurde.

Kevin Can F**k Himself

Prime Video | Dark-Comedy-Serie | 1. Staffel

Viel Drama mit noch mehr düsterem Humor 

USA 2021 | ab 27. August 2021

Von Mischa Christen am 23. Dezember 2021 - 15:46 Uhr
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