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Better Call Saul – Wiedersehen mit Walter White!

Nach dieser letzten Staffel hat «Better Call Saul» «Breaking Bad» eingeholt – und trifft auf weitere Figuren der Mutterserie, wie die Serienmacher nun durchsickern liessen.

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Bob Odenkirk as Jimmy McGill - Better Call Saul _ Season 6, Key Art - Photo Credit: Joe Pugliese/AMC/Sony Pictures Television

Verwandlung zum Winkeladvokaten vollzogen: Saul Goodman (Bob Odenkirk).

Joe Pugliese/AMC/Sony Pictures Television

Eins gleich vorweg: Praktisch alles, was die Macher bislang zum Inhalt der finalen Staffel rausrückten, steckt in einem knapp zweiminütigen Teaser mit unzusammenhängenden Szenen-Schnipseln (siehe unten). Dieser Teaser plus das Wissen, welche Figuren bei «Breaking Bad» in Erscheinung treten, lässt immerhin ein paar Spekulationen zu. Also, was wissen wir?

Jimmy McGill (Bob Odenkirk) wird seine seit sieben Jahren anhaltende Metamorphose zum Schmierenanwalt Saul Goodman abschliessen. Seine Frau Kim Wexler (Rhea Seehorn) hingegen verschwindet von der Bildfläche. Wandert sie in den Knast? Stirbt sie? Oder darf sie in den Sonnenuntergang reiten? Auch Kartellknecht Nacho (Michael Mando) muss weg. Seine Aussichten sind mies: Er lieferte das hochrangige Kartellmitglied Lalo Salamanca (Tony Dalton; schade, wird auch diese originelle Figur eliminiert!) ans Messer von Profikillern. Doch Lalo hat überlebt. Verletzt. Drehbuchautor  Thomas Schnauz sagt hierzu: «Lalo ist jetzt richtig angepisst, und Nacho steckt in  grossen Schwierigkeiten.»

Seit Beginn des Prequels wurde spekuliert, ob der Anwalt in «Better Call Saul» seinem späteren Auftraggeber Walter White aka Heisenberg (Bryan Cranston) über den Weg laufen werde. Die Macher deuteten nun an, dass beide Serien in der letzten BCS-Staffel auf jeden Fall aufeinandertreffen. Nicht nur Bryan Cranston, auch sein Co-Star Aaron Paul, der dessen ehemaligen Schüler Jesse Pinkman spielte, werden demnach zu sehen sein: «Es wäre eine Schande, wenn die Serie zu Ende ginge, ohne dass sie auftauchen, oder nicht?», sagte «Breaking Bad»-Erfinder Vince Gilligan gegenüber dem US-Branchenblatt Variety.

Wie und wo Cranston und Paul auftauchen, wurde hingegen nicht verraten. «Die zwei Welten treffen in einer Art und Weise aufeinander, die man noch nicht gesehen hat. So viel steht fest», ergänzte Produzent Peter Gould die Ausführungen von Gilligan.

Seit zwei Jahren warten wir auf diese Staffel. Die Dreharbeiten begannen bereits im Frühling 2021. Doch zuerst drosselte die Pandemie die Produktion, dann wurde es richtig brenzlig: Hauptdarsteller Bob Odenkirk erlitt am Set einen Herzinfarkt. Odenkirk erzählte später, dass er wiederbelebt werden musste und ihn erst der dritte Einsatz des Defibrillators zurückholte. Zum Glück erholte er sich rasch.

Serienjunkies kennen das Gefühl: Geht eine geliebte Serie zu Ende, fällt man in ein Loch. Als hätte jemand mit einem Schluss gemacht. In diesem Fall fielen diese Emotionen besonders heftig aus, ist «Breaking Bad» doch laut der Filmdatenbank IMDb die beste fiktionale Serie aller Zeiten. Nach deren Finale verhalf wenigstens die Aussicht auf das Prequel «Better Call Saul» etwas über den Liebeskummer hinweg. Aber was, wenn auch dieses endet?

Immerhin werden die Fans sachte ans Unausweichliche herangeführt: Netflix schaltet die ersten sieben Folgen ab dem 19. April im Wochenrhythmus auf und legt dann erst mal eine Pause ein. Ab dem 12. Juli gibt’s dann die letzten sechs Folgen. Danach ist definitiv Schluss. Schluchz!

Better Call Saul ★★★★★

Netflix | Dramaserie | Staffel 6A

Mit: Bob Odenkirk, Jonathan Banks, Rhea Seehorn, Tony Dalton, Giancarlo Esposito

USA 2022, ab 19. April 2022

Von Mischa Christen am 14. April 2022 - 08:44 Uhr
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