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Rote Robin – Das hat ein Vögelein gezwitschert

Im neusten Streich aus den Aardman-Studios, «Rote Robin», sucht ein Rotkehlchen Anschluss.

A scene from ROBIN ROBIN Cr. COURTESY OF NETFLIX © 2021

Gefiederte Freunde: die kleine Robin und die grosse Elster.

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Aus Knetmasse können die Stop-Motion-Spezialisten der Aardman-Studios in Bristol so ziemlich jede Kreatur zum Leben erwecken. Menschen wie Wallace, Hunde wie Gromit oder Bitzer, Schafe wie Shaun und seine blökende Herde und auch jede Menge rennender Hennen wie Ginger, Bunty oder Babs.

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In ihrem neusten Streich, der auf Netflix die Weihnachtssaison einläutet, setzen Aardman nun nicht auf Knetmasse, sondern auf fusseligen Filz. In klassischer Stop-Motion-Manier wird in «Rote Robin» die Geschichte eines Rotkehlchens erzählt. Genau genommen geht es zu Beginn nur um ein verirrtes Ei.

Das rollt zufällig in einen Abfallkübel, wo es von einer Mäusefamilie entdeckt wird. Als die Schale aufknackt, wünschen sich die Mäusekinder, das frischgeschlüpfte Wesen als neues Geschwister in der Familie aufzunehmen. Das klappt zunächst auch wunderbar, und Robin wächst mit dem Glauben auf, selbst eine Maus zu sein.

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Mäuseparade: Robin findet Unterschlupf bei einer liebevollen Nagerfamilie.

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Beim Versuch, seiner Familie zu beweisen, was für eine tolle Maus es doch ist, entdeckt das Vögelchen dann, wer es wirklich ist.

Mit der Idee zu diesem 30-minütigen Musik-Kurzfilm rannten die Macher Dan Ojari und Mikey Please bei Netflix offene Türen ein. «Wir freuen uns, gemeinsam mit Aardman einer neuen Generation rund um den Globus über ‹Rote Robin› die Kunst der Stop-Motion-Animation näherbringen zu können», sagt Alexi Wheeler, Manager für Kids & Family International Originals bei Netflix. Die magische Geschichte sei zudem herzerwärmend und ein Spass für die ganze Familie.

«Rote Robin» soll nicht die einzige Zusammenarbeit zwischen Netflix und Aardman bleiben. Für 2023 kündigt der Streamingdienst die Fortsetzung von «Chicken Run» an – dem bisher erfolgreichsten abendfüllenden Kinofilm von Aardman. Da wird es ein Wiedersehen mit dem schlauen Huhn Ginger geben. Diesmal wird jedoch nicht wieder aus einer Hühnerfarm ausgebrochen, sondern Ginger brütet mit Stunt-Gockel Rocky ein gemeinsames Ei aus, dem dann Küken Molly entschlüpft.

Und damit wären wir schon fast wieder beim Anfang – und beim Ei. Wer nicht bis zum Start von «Rote Robin» warten mag, kann sich die Zeit bei Netflix mit zig Folgen von «Shaun das Schaf» vertreiben.

Rote Robin ★★★★☆

Netflix | Stop-Motion-Kurzfilm | Buch und Regie: Dan Ojari, Mikey Please | Produzentinnen: Helen Argo, Sarah Cox

Ein herzallerliebster Weihnachtsstimmungsmacher

GB 2021, ab 24. November

Von Simone Reich am 22. Oktober 2021 - 21:09 Uhr
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