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Netflix

Outside the Wire – eine richtige Maschine

Der Avenger Anthony Mackie spielt in «Outside the Wire» einen Androiden.

OUTSIDE THE WIRE, ​Anthony Mackie ​as ​Leo, in OUTSIDE THE WIRE. Cr. ​Jonathan Prime​/NETFLIX ​© ​2020

Bitte, Anthony Mackie (r.), räche Rhaegal!

Jonathan Prime / Netflix

Mit Superkräften kennt sich Anthony Mackie aus: Als Falcon ist er sicher nicht der stärkste unter den Helden der «Avengers»-Filme – aber er positionierte sich immerhin als designierter Nachfolger von Captain America und kriegt auf Disney+ bald seine eigene Serie. 

Um die Durststrecke bis dahin etwas zu verkürzen, legt sich Mackie in «Outside the Wire», den er auch mitproduziert hat, eine andere Art von Superkräften zu: Er spielt in naher Zukunft einen streng geheimen Androiden namens Leo, der von einem Menschen kaum mehr zu unterscheiden ist. Zusammen mit dem jungen Leutnant Harp (Damson Idris) soll er in einem heiss umkämpften Gebiet eine zerstörerische Waffe sicherstellen. 

Gekämpft wird in der Folge gegen Roboter, aber auch gegen Menschen, etwa Pilou Asbæk alias «Game of Thrones»-Widerling Euron Greyjoy. Es fetzt und knallt dabei auf jeden Fall, dafür sorgt auch Regisseur Mikael Håfström. Der Schwede hat sich zwar primär mit Horrorfilmen und Thrillern einen Namen gemacht, doch nicht zuletzt dank seinem Stallone/Schwarzenegger-Vehikel «Escape Plan» (2013) fühlt er sich auch auf dem Action-Parkett sicher. 

Outside the Wire ★★☆☆☆

(Update aus dem Februar-Heft 2021)

Netflix | Sci-Fi-Actionfilm | USA 2021
nthony Mackie ist Leo – ein geheimer und hochmoderner Android der US--Armee. Er rekrutiert den Drohnenpiloten Thomas (Damson Idris) für eine heikle Mission im kriegsgeplagten Osteuropa. Der Film von Mikael Håfström («Escape Plan«) schneidet durchaus Reizthemen an: den amerikanischen Drohnenkrieg, russische Hegemoniegelüste, die Gefahren von Robotertechnik.
Das hört sich zwar interessant an, es erwächst allerdings nicht viel daraus. Übrig bleibt eine Routine-Kriegsaction, allemal knallig und stilvoll inszeniert, aber ohne eigene Handschrift und mit ausbaufähigen Nebenfiguren. 
- MSP

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Von Marco Spiess am 11.01.2021
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