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Olga – Eine ukrainische Sportlerin in Magglingen

2013: Die 15-jährige talentierte ukrainische Turnerin Olga lebt im Exil in der Schweiz. Sie tut sie ihr Bestes, um sich ihren Platz in der Nationalmannschaft zu sichern. Doch dann bricht in Kiew der Euromaidan-Aufstand aus. Wie sich das Mädchen auf die Europameisterschaft vorbereitet, während die Revolution ihr Leben auf den Kopf stellt, zeigt das Oscar-nominierte Schweizer Drama «Olga».

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Olga

Das Training lenkt Olga nur bedingt von den Unruhen in Kiew ab.

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Patrick Schneller

Seit Ende Februar steht die Ukraine wegen dem Angriffskrieg Russlands in den Schlagzeilen. Es ist das jüngste und schlimmste Kapitel in der unruhigen Geschichte des geplagten Landes. Von November 2013 bis Februar 2014 kam es in der Hauptstadt Kiew zu Protesten, die Russlands Annexion der Krim zur Folge hatten. 

Das Langfilm-Debüt des in Lausanne ausgebildeten Franzosen Elie Grappe (28) läuft vor und während diesen Protesten ab – mit der Schweiz als Hauptschauplatz. Die 15-jährige Olga (Anastasia Budiashkina) trainiert im Sportzentrum Magglingen BE für die Kunstturn-EM, denn Kiew ist für die Tochter einer regimekritischen Journalistin nicht mehr sicher. Und als ob die Situation nicht schon schwierig genug wäre, brechen in ihrer Heimat auch noch Unruhen aus. 

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Grappe zeichnet das Bild eines Teenagers, der hin- und hergerissen ist zwischen sportlichem Ehrgeiz und der Angst um sein persönliches Umfeld – und Schuldgefühlen, nicht vor Ort bei den Protesten mitstreiten zu können. Ein komplexes Porträt ohne Pathos, dramaturgisch am Puls der Zeit. Dies bescherte «Olga» mehrere Auszeichnungen, darunter eine in Cannes fürs Drehbuch, und die offizielle Schweizer Kandidatur für die Oscars.

Olga ★★★★☆

Play Suisse | Drama

Mit Anastasia Budiashkina, Sabrina Rubtsova, Caterina Barloggio

CH 2021, ab 22. Dezember 2022

Von Patrick Schneller am 16. Dezember 2022 - 07:57 Uhr
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