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Netflix

Buba und das Karma

Ganove Buba kriegt nach seinem Serientod im Netflix-Hit «How To Sell Drugs Online (Fast)» einen eigenen Film über sein verrücktes Leben.

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Buba

Kurlige Käuze: die Brüder Buba (Bjarne Mädel, l.) und Dante (Georg Friedrich). 

Bernd Spauke/Netflix

«Meine Oma hat gesagt: Das Leben ist wie ein Märchen. Am Ende zählt nur, ob du Rotkäppchen bist oder der böse Wolf.» Nun, am Ende des Netflix-Films «Buba» kann man das nicht wirklich beantworten. Doch das Leben des dumpfbackigen Ganoven ist turbulent und urkomisch.

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Eigentlich heisst Buba (Bjarne Mädel) Jakob Otto und hatte eine grässliche Kindheit. Schon früh wurde ihm von der fiesen Oma eingetrichtert, was Karma bedeutet – und daran glaubt er sein Leben lang: Immer wenn Buba zu glücklich ist, passiert etwas Schreckliches. Also muss Buba leiden, damit es seinem armen Bruder Dante (Georg Friedrich) besser geht. Das klappt gut, bis Buba seiner Jugendliebe Jule (Anita Vulesica) begegnet – und mit seinem Pech ist es vorbei. Oh, Unglück!

Regisseur Arne Feldhusen inszeniert die schrullige Brüdergeschichte mit viel Liebe zum Detail. Die Dialoge sind grandios, doch mitunter sind jene Szenen die besten, in denen gar nicht geredet wird – etwa beim Kuchenessen mit Clanchefin Doro (Maren Kroymann).

Die Dramödie «Buba» zeigt uns die abstrusesten Tätowierungen (ein Nacktmull auf dem Fuss), die köstlichsten Beschimpfungen («Ihr hässlichen Blockflöten!») und bittersüsse Momente aus einem Gaunerleben. Selten hat ein so trauriges Leben so grossen Spass gemacht. 

Das Interview mit Buba-Darsteller Bjarne Mädel gibt es hier.

Buba ★★★★★

Netflix | Dramödie 

Mit Bjarne Mädel, Anita Vulesica, Georg Friedrich, Maren Kroymann

D 2022, ab 3. August 2022

Von Simone Reich am 2. August 2022 - 09:09 Uhr
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