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The Tiger Mafia

Vor rund 40 Jahren zog es den Schweizer Karl Ammann (73) nach Afrika. Als Fotograf wollte er die Schönheit der Wildnis und Tierwelt festhalten. Doch schnell entdeckte er auch die andere Seite der Medaille: wie mit Wildtieren in Gefangenschaft skrupellose Geschäfte gemacht werden.

The Tiger Mafia

Bitteres Fotosujet: Die Dame posiert, der Tiger leidet.

ZVG

«Das musste ich der Welt doch zeigen», sagt er zu Beginn von «The Tiger Mafia». Die Doku heisst nicht umsonst so. Der Handel mit Tigern in China und Südostasien hat in der Tat mafiaähnliche Strukturen, die bis in höchste Regierungskreise reichen.

Die Tiger werden im grossen Stil gezüchtet, um sie an Streichelzoos zu verkaufen oder abzuschlachten. Fell, Knochen und Fleisch sind auf dem Schwarzmarkt stark gefragt, auch als Potenzmittel. In Hinterzimmern solcher Tierdealer filmte Karl Ammann teilweise unfassbare Szenen, meist mit versteckter Kamera. Auch die Bilder, die das Dahinvegetieren der Tiere in engen Käfigen zeigen, schnüren einem die Luft ab. Doch wie Ammann richtig sagt: Die Welt muss diese Bilder sehen!

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