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Die Schüsse von München – Von Hass zerfressen

Am 22. Juli 2016 erschoss ein 18-Jähriger in München neun Menschen. Die vierteilige Dokuserie «22. Juli – Die Schüsse von München» beleuchtet die Hintergründe und Folgen des schockierenden Attentats.

22. Juli – Die Schüsse von München

Traurige Bilanz: 10 Tote inklusive des Attentäters.

Sky / Constantin Documentation

Der Himmel über München strahlte blau am 22. Juli 2016, als um 17.51 Uhr die sommerliche Idylle durchschnitten wurde: Ein junger Mann schoss am Olympia-Einkaufszentrum um sich, tötete neun Menschen, verletzte fünf schwer und machte kurz vor seiner Festnahme sich selber zum letzten Opfer.

Ein Amoklauf? Ein Terroranschlag? Anfangs herrschte heillose Verwirrung. Über 2500 Polizisten sicherten die Stadt und schwärmten zu 73 Phantom-Tatorten aus, von denen Schüsse gemeldet wurden. Erst später stellte sich heraus: Der 18-Jährige war ein Einzeltäter und handelte aus rassistischen Motiven.

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Wie entwickelte sich beim Sohn iranischer Einwanderer solcher Hass? Welche Rolle spielte seine Verehrung für den norwegischen Mörder Anders Breivik? Und gab es Verbindungen zu den Terrorakten in Paris und Nizza, die Wochen zuvor die Welt erschütterten?

Die vierteilige Doku beleuchtet die Tat aus allen denkbaren Perspektiven. Wie zäh die Ermittlungen wirklich verliefen, schildert ein Mediensprecher der Polizei München: «Als ob Sie ein Tausender-Puzzle zusammensetzen müssten, bei dem alle Teile weiss sind. Und von aussen schmeisst noch jemand Teile rein, die gar nicht dazugehören.»

22. Juli – Die Schüsse von München

Sky Show | Doku-Miniserie

Regie: Johannes Preuss

D 2022, ab 21. Juli 2022

Von Mischa Christen am 14. Juli 2022 - 13:25 Uhr
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